Seit ihrer Gründung im Frühjahr 1987 befasst sich die Wissenschaftliche Gesellschaft für Lebensmittelrecht e.V. (WGfL) damit, Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet des deutschen und europäischen internationalen Lebensmittelrechts zu fördern. Dabei ist natürlich auch und gerade der Erfahrungsaustausch unter den Mitglieder ein wesentlicher Gesichtspunkt. Mitglied werden kann jede natürliche Person, die sich beruflich oder wissenschaftlich mit Lebensmittelrecht befasst. Hierzu zählen in der Lebensmittelüberwachung oder im Unternehmen tätige Lebensmittelchemiker, Behördenmitarbeiter, Justitiare, spezialisierte Rechtsanwälte und – last but not least – wissenschaftliche Mitarbeiter aus Universitäten, privaten und öffentlichen Forschungseinrichtungen.

Ziel

Gemeinsam eint die Mitglieder der WGfL das Wissen, dass es außerhalb der jeweiligen fach- und sachgebundenen beruflichen Tätigkeit auch ein objektiv verbindendes gemeinsames Band geben muss und soll, die wissenschaftlich fundierte Reglementierung des elementaren Bereichs der sicheren und täuschungsfreien Lebensmittelversorgung.

Dieses Bestreben als gemeinsame Basis für alle mit dem Lebensmittelrecht befassten Personen und Institutionen zu festigen und zu verbreitern, ist das oberste Ziel der WGfL. Dies gilt es durch Veranstaltungen, Förderung von Publikationen einschließlich Dissertationen sowie allgemeine Wissensvermittlung über das Lebensmittelrecht zu verwirklichen. Dabei verfolgt die WGfL keine kommerziellen Interessen und ist deswegen als gemeinnützig anerkannt.

40. Deutscher Lebens­mittel­rechtstag vom 17. bis 19. März 2027

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40. Deutscher Lebens­mittel­rechtstag vom 17. bis 19. März 2027

Im Lebensmittelrecht zeigt sich in besonderer Weise, wie Chancen und Risiken einander gegenüberstehen. Technische Entwicklungen bieten neue Möglichkeiten, müssen aber auch gesteuert werden, um die Interessen aller beteiligten Marktakteure zu gewährleisten. Besonders in der Diskussion ist gegenwärtig ein Zuviel an Steuerung, sodass das Thema der Entbürokratisierung im Lebensmittelrecht gerade auf Unionsebene wieder hochaktuell ist. Beim Gesundheitsschutz ist das Risikomanagement im Zusammenhang mit CMR-Substanzen von besonderem Interesse. Außerdem hat das große Thema der künstlichen Intelligenz inzwischen auch das Lebensmittelrecht erreicht, sodass Verwaltung, Unternehmen und Verbraucherschutz Antworten auf diese technischen Herausforderungen finden müssen. Regulierungsfragen der Werbung für Lebensmittel, namentlich beim innovativen Bezeichnungsschutz sowie bei Zertifizierungssystemen werfen ebenfalls neue Fragestellungen auf. Die Jubiläumsveranstaltung des 40. Deutschen Lebensmittelrechtstages greift diese Themen und weitere Probleme auf und wird in bewährter Zusammensetzung von Wissenschaft, Politik, Unternehmen, Verwaltung und Verbraucherschaft über mögliche Lösungen diskutieren.

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